Bewegungskompetenz - Gesundheitsenwicklung - Lebensqualität

 

Menschen, die pflegerische Unterstützung benötigen sind oftmals abhängig von dem Know How anderer Menschen, weil sie viele Alltagsaktivitäten wie Transfers aus dem Rollstuhl auf das Sofa oder die Toilette, aber auch Gesundheitsprozesse, sei es Abhusten, Schlucken, Ausscheiden, Tonusregulierung oftmals nicht alleine bewältigen können.

 

Dieses Know-How kann auch als Bewegungskompetenz verstanden werden.

Das Verständnis, wie Bewegung funktioniert, wie wir mehr Möglichkeiten, anstatt mehr Abhängigkeiten ermöglichen und welche Wirkung die eigene Bewegung auf die inneren Gesundheitsprozesse hat - Know-Why.

Aber auch Menschen, die "nur" Assistenz benötigen passen sich den Möglichkeiten der Hilfs - Kräfte an. Deswegen ist es von höchster Bedeutung, dass helfende Hände wissen, was sie tun, bzw. die Wirkung ihrer Hilfe besser verstehen und anpassen können.

Nicht nur in der Pflege, sondern auch in der professionellen Betreuung und Therapie.

 

Aber auch im normalen Alltag passt der Mensch unbewusst seine Bewegung an die Anforderungen an. Alles im Rahmen der eigenen Möglichkeiten - die weiter entwickelt werden können - und sollten. Bewusst werden Alltagsbewegungen erst dann, wenn aufgrund Einschränkungen (Beinbruch, Zerrung, Kräfteschwund ...) oder Schmerzen im Alltag die vorhandenen jahrelang perfektionierten Bewegungsmuster nicht mehr so gut passen und funktionieren. Bestenfalls beginnt man dann wieder bewusst darauf zu achten, um durch Veränderungen passendere Möglichkeiten zu suchen.

 

Die Bewegungswerkstatt will ihren Teil leisten,um in einem produktiven Austausch die Bewegungskompetenz aller Beteiligten zu fördern und mehr Möglichkeiten entwickeln helfen.

 

Für den Menschen, der dahingehend unterstützt wird, um mit seinen schlechten Karten immer ein bisschen besser spielen zu können, bedeutet dies Lebensqualität. TM

 

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© Patrick Neumüller